Lamborghini für alle!

Fußballer Frank Ribéry verkauft sein Auto, einen Lamborghini Aventador LP700-4 (Baujahr 2011), nach Tachostand 23500 km gelaufen. (Zum Fahren hat er ihn anscheinend wenig gebracht.) Hat einst 310 000 € gekostet – mit schwarz-gelber Lederausstattung. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Ärger oder Abscheu über eine solche Verschwendung angesichts all des Elends und Hungers in der Welt ist kleinkariert. Denn man bzw. Christian Lindner und der Wirtschaftsrat der CDU1 weiß ja, dass gemäß dem “Trickle-down”-Gesetz wir alle von Ribérys Lamborghini profitieren werden. (Gemeint ist nicht etwa auslaufendes Öl, sondern das Bild bezieht sich vielmehr auf die Pferdepisse, in der dann die Spatzen selig baden können – oder so ähnlich.)
Danke, Frank Ribéry. Danke, Christian Lindner, du kleiner Räuber!
Wie schön, dass du geboren bist,
Wir hätten dich sonst sehr vermisst!

Die Bundesbahn braucht Christian „Porsche“ Lindner!

Die Bundesbahn braucht einen neuen Grube. Aber da plärren sie immer nur Pofalla, Pofalla, Pofalla! Maaann! Als wenn es nicht auch einen smarten Christian „Porsche“ Lindner gäbe. Die Leute von der FDP wissen doch am besten, wo das Große Geld liegt. Fachleute eben! Sie lieben es bekanntlich und sind bereit, alles dafür zu geben – ohne Rücksicht auf Arm und Reich. Und dabei behalten sie – entgegen allen Vorurteilen – immer die Arbeitnehmer im Blick: Denn bevor der Reichtum verteilt wird, muss ihn ja die Wirtschaft, d.h. die Konzerne, erst einmal erwirtschaften (“Wir brauchen Steuersenkungen!”), um dann, wenn sie genug gesoffen hat, Wasser zu lassen. Hat sie nämlich ordentlich Geld gemacht und die Arbeit weitestgehend rationalisiert, d.h. mechanisiert, dann gibt es – wir alle wissen es aus dem Wirtschaftskurs für Dummies – auch ein Tröpfchen („trickle down“) für die klasse(nlosen) FDP-Wähler. Die brauchen nur das Mundwerk weit aufzureißen und schon tropft das herrliche Tröpfchen hinein, an dem sie sich dann ohne weiteres sinnlos berauschen können.