Zigarrenmangel bei Gerhard Schröder?

Was soll er machen? Gazprom hat offenbar wegen der Russlandsanktionen weniger Geld für ihn. Kann da nicht sein alter – ehemaliger – Parteifreund Wolfgang Clement von der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ einspringen? Diese von den Arbeitgeberverbänden finanzierte Organisation kann viel Geld für ihren Kampf ausgeben, für die Freiheit der Märkte (Kampagnenzitate: „Märkte müssen sich öffnen.“ vom beliebtesten Deutschen Helmut Schmidt oder „Je freier die Wirtschaft, um so sozialer ist sie auch.“ von der Sozialwirtschaftslegende Ludwig Erhard), gegen Mindestlohn, Vermögenssteuer, EEG-Umlage usw. Nun wirbt sie in FDP-magentafarbener Anzeige mit dem Konterfei Schröders und dem Spruch „Eigenverantwortung fördern.“
Da müssten doch ein paar Kisten drin sein der Sorte Diplomaticocs No 2[ref]Nummer eins ist leider, leider ganz aus.[/ref]?!

Frau Merder und Herr Schrökel

Nicht nur Frau Merkel auch Herr Schröder pflegen gute Beziehungen zu den Banken, den Ackermanns und Anshu Jains. Während Frau Merkel Herrn Ackermann zu sich lud, lud Anshu Jain voll sentimentaler Dankbarkeit Schröder in seine Räume und bedachte ihn mit warmen Worten. Frau Merkel ist als amtierende Kanzlerin vorsichtig und spricht es daher nicht so klar aus wie der Altkanzler in seinem neuen Buch. Auf die Frage: “Der Bundeskanzler als oberster Lobbyist, das ist der Anspruch der deutschen Wirtschaft?” antwortet Schröder: “Ja, und völlig zu Recht”. Dem Buch kann man auch folgendes Urteil über Lafontaine entnehmen: “ein hochbegabter Politiker”, aber “zu sehr abhängig von seiner Klientel”.