Erste heiße Tipps für Kapitalanlagen in Griechenland

Sie ist endlich da, die Stunde des Abräumens, und es heißt nun wie einst in der DDR oder der Sowjetunion usw. möglichst schon in der ersten Sekunde dabei zu sein. Die EU hat auf weiteren Privatisierungen in Griechenland bestanden. Die Pleite ist angesichts der Griechenland aufgezwungenen Auflagen sicher. Daher gibt es endlich große Vermögenswerte zu Schleuderpreisen. Jetzt heißt es: Zugreifen! Nicht: Wie werde ich Milliardär?, sondern: wann? Jetzt!!!
Hier vorweg die ersten eiligen Anlagetipps: Unter den geforderten Privatisierungen müssten sich eigentlich auch die staatlichen Suppenküchen für die Armen befinden. Da Armut in Griechenland Konjunktur hat, bietet dieser Bereich dem privaten Kapital Aussicht auf große Renditen. Nahrungsmittel gibt es zudem zu Schleuderpreisen, da sich der Grieche sie kaum noch leisten kann und die Landwirte auf ihren Produkten sitzen zu bleiben drohen. Vorsichtig sollte man hingegen beim Kauf von Krankenhäusern agieren. Obwohl zahlreiche Kliniken geschlossen wurden, so dass die Konkurrenz gering, aber die Nachfrage groß ist, und bereits aufgrund der Sparmaßnahmen das Personal in den Kliniken drastisch reduziert wurde, könnte die Rendite in diesem Bereich langfristig darunter leiden, dass immerhin bereits zwei Millionen der elf Millionen Einwohner, also 18%, aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit ohne Krankenversicherung dastehen und folglich kein Recht auf Behandlung in Kliniken besitzen. Dieser Prozentsatz könnte sich noch dramatisch erhöhen.