Schwarzbraun ist u.a. auch die Haselnuss

Wie heißt es in der modernen Pädagogik: Man muss den Schüler da abholen, wo er ist, sei die Entfernung auch noch so groß, so dass es schwerfällt, ihn ausfindig zu machen. Das gilt auch für den Wähler: Der ist nämlich manchmal auch so eine harte Nuss. So hat der gewöhnliche tiefschwarze CDU-Wähler nicht Angst vorm Braunen Mann, aber vorm Schwarzen Mann. Der gewöhnlich tiefschwarze, ängstlich ständig Schmutz von Straße und Gehweg kehrende, aber NS-Kies- und Filbinger affine CDU-Wähler läuft in Baden-Württemberg der CDU davon, denn er hat erkannt („Mensch nonemol!“), dass der Flüchtling, wenn er in großen Mengen auftritt, Gesetz und Ordnung auflöst, indem er z.B., besonders wenn er in Mengen auftritt, urdeutsche blonde Frauen anmacht („do cha mer nüt mache“), was bekanntlich z.B. ein urdeutscher blonder Mann, besonders wenn er in Mengen auftritt, nie tun würde („do cha mer nüt mache“). So ist die CDU in Baden-Württemberg in Gefahr, Stimmen an die reine, d.h. alles Soziale verabscheuende CDU, d.h. die FDP, und an die bräunliche, volkstümelnd-radikale AfD (ischs meh als recht) zu verlieren. Will die CDU diese Wähler aus ihrer Gedankenwelt abholen, dann bleibt ihr gar nichts anderes übrig, als die Grünen wegen deren viel zu laschen Asylpolitik niederzumachen und den Merkel-Kurs anzugreifen[ref]Vielleicht wollen sie sie ja auch nicht abholen, sondern wollen im Grunde nur – ähnlich wie manche Pädagogen – dahin zurück, wo sie sich wohl fühlen.[/ref]. Möglicherweise bringt das dann die Grünen dazu, einen Schießbefehl an der deutschen Grenze zu fordern. Weiß man’s? Ärgerlich, dass sich in solchem Wettbewerb um Wählerstimmen gewöhnlich die Falschen freuen[ref]Immerhin verweist Volker Kauder auf die schlechten Erfahrungen mit einer solchen Politik in den Neunziger Jahren, als die Konsequenz der Einzug der Republikaner ins Parlament war.[/ref].

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