Pfui, welche Häme!

Hatte doch vor einiger Zeit der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Thorsten Albig als Ziel der Bundes-SPD ausgegeben, Teil der (von der CDU und Merkel geführten) Bundesregierung zu sein, und deshalb zukünftig einen eigenen SPD-Kanzlerkandidaten für unnötig erklärt. Und ihr? Ihr habt gespottet und gehöhnt. Schämt euch! Aber wenn die FDP damals Westerwelle als Kanzlerkandidaten aufgestellt hätte? Haha! Ausgerechnet Westerwelle und dann auch noch als Kanzlerkandidat. Aber von den Prozentzahlen her hätte es genauso gut gepasst, wie wenn die SPD jetzt in Baden-Württemberg Nils Schmid für den Posten des Ministerpräsidenten nominieren würde. Haha! Wer zum Teufel ist Nils Schmid? Na, der Stellvertretende Ministerpräsident (wie damals Westerwelle Vizekanzler) und der Landesvorsitzende der SPD! Die SPD steht als Juniorpartner der Regierung in Baden-Württemberg bei 15 Prozent (laut Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Januar). Im Bund hat sie angeblich 24 Prozent. Anscheinend weiß kaum jemand, warum man sie wählen sollte. Vorschlag: Wollen sie weitere Häme vermeiden, sollten Gabi und die SPD vielleicht ganz auf eine Beteiligung bei den Wahlen verzichten?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.