Tschuldigung! War nicht so gemeint.

Da hatte der ungarische EU-Abgeordnete Tamas Deutsch von der ungarischen Fidesz-Partei den Fraktionsvorsitzenden der konservativen EVP Weber mit der Gestapo und dem Geheimdienst AVH im stalinistischen Ungarn verglichen, weil die EVP Fidez aus ihrer Fraktion rauswerfen will.
Allerdings hat er sich nun nachträglich für den „unglücklichen Vergleich“ entschuldigt und ihn zurückgenommen: Er habe, sagt er, niemanden kränken wollen.
Geht klar. Eine kränkende Absicht haben dieser elenden Kackbratze (Tschuldigung! War nicht so gemeint.) dem lupenreinen Demokraten ja wohl auch ohnehin nur Böswillige unterstellt.

Vision

Berge zerschmelzen
Augen springen
aus den Höhlen
Und in den blutigen
Sälen der Hospitäler
erhebt sich
ein Jammern und Stöhnen
Brücken stürzen ein
Kathedralen bersten
Wogen türmen sich
zu riesenhaften Höhen
Zu Salz erstarrt
sind Priester
Pest metzelt
Vom Himmel fallen
krächzend Krähen
Leichen türmen sich
Bäume brennen
Felder dorren
Sturm zerfetzt
Häuser versinken
Covid giftet
Die Mutter kreischt
Das Kind krümmt sich
und zuckt im Leibe
Der Himmel lodert
Und da, da, ja da
kommt auch noch
Markus Söder

Söderseite

Angesichts der Allgegenwärtigkeit Markus Söders in allen Medien, die ihn anscheinend auf den Kanzlerthron setzen soll, können auch wir nicht umhin, ihm zumindest eine ganze Seite zu widmen. (Wir haben auch in seinem Sinne ein paar Kreuze aufgehängt.)
Auf die ursprünglich geplante tägliche Söderseite müssen wir aus seelischen Gründen verzichten.
Söder       Söder       Söder   †   Söder
     Söder    Söder        Söder     Söder
    Söder          Söder   †† Söder   Corona

     Söder Söder Söder Söder    Söder    †††    Söder  S öder
   Söder Söder Söder Söder
       ††     Sööööööööööööööööööder
SöderSöderSöderSöderSöderSöder  †
Sösösösösösösösösösösösösösösöder

Stahlknecht

Es gab einmal ein „Drittes Reich“, einen Mussolini, einen Franco, einen Papadopoulos usw. Tempi passati! Demokraten hatten sich überall eingeschlichen. Sie werden allerdings jetzt weltweit heftig bekämpft. Es gibt sie trotzdem noch – auch in vielen Demokratien. Es gibt sie sogar in Groß Britannien, ja, in Polen; selbst in Ungarn gibt es angeblich immer noch welche.
Man findet sie in der Bundesrepublik – in vielen Parteien, teils auch in der CDU. Doch es gibt ein kleines von unbeugsamen CDU-Kriegern bewohntes Bundesland, das nicht aufhört, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Hier, im kleinen Sachsen-Anhalt, sitzt die wahre, die ursprüngliche CDU. Hier hält man fest an den alten Sitten und Bräuchen, denkt sehnsüchtig zurück an die CDU Konrad Adenauers, der als erster CDU-Kanzler einen Autor der NS-Judengesetze, Hans Globke, zu seinem Staatssekretär erwählen konnte, ohne dass es zu größerer Empörung kam, und der auch keine Berührungsängste hatte, sich mit den Nazis des „Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten“ (BHE) sowie der einst von Nazis durchsetzten DP und FDP zusammenzutun, und der ein regierungstreues Fernsehen gründen wollte, was jedoch zum Leidwesen seiner Parteifreunde die Verfassungsrichter verhindert haben. In den USA gibt es auch Anhänger einer Demokratie, aber die Medien gehören fast alle privaten Eigentümern, und sie können daher unverfroren den größten Schwachsinn, den ein Antidemokrat ihnen vorlügt, für Realität ausgeben. Solche Verhältnisse wünschen sich alle, die die Demokratie bekämpfen. Wie Adenauers CDU ist auch die CDU von Sachsen-Anhalt den Nazis und Rechtsaußen in Gestalt der AfD sehr wohlgesonnen, und auch sie kann nicht leiden, wenn im Fernsehen manchmal etwas gesagt wird, was nicht ihrer Meinung oder der von Markus Söder oder Markus Lanz oder usw. usw. entspricht.
Sie hatten aber einen Vorsitzenden, der heißt nicht Eisenbart, sondern Stahlknecht, und er trägt diesen Namen zurecht, denn er fürchtet keinen Demokraten. Er ist ein wilder Mann, dem man mit Moral, nicht kommen darf und der vermutlich sogar die BILD-Zeitung für ein linksradikales Kampfblatt hält [Für Ulf Poschardt, den Chefredakteur der „Welt“, sind die BILD-Redakeure übrigens „echte Liberale“.]. So verkörpert für ihn auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk das Böse, dem er mutig sein Schwert entgegenschleudert. Scharfsinnig und listig formuliert er seinen Angriff: „Die Öffentlich-Rechtlichen berichten gelegentlich nicht auf Augenhöhe, sondern mit dem erhobenen Zeigefinger der Moralisierung.“ So sagt er etwas sibyllinisch zur Begründung seiner Ablehnung der Gebührenerhöhung. (Er meint offenbar, dass Moral im freien Markt „gelegentlich“ ein Spielverderber ist, weil sie die Gewinnmaximierung auf Kosten der Menschen stört. Wer mit moralischen Einwänden den freien Markt und die Kapitalkonzentration in den Händen weniger kritisiert, schränkt, wie jeder Christian Lindner weiß, böswillig die Freiheit der Leistungsträger ein.) Darum sollte man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht finanzieren, wenn er tatsächlich vereinzelt Meinungen diskutiert, die nicht mit denen eines Stahlknechts übereinstimmen. (Aus ähnlichen Gründen und mit gleichen Mitteln versucht Boris Johnson in Groß Britannien die BBC niederzumachen.) Der selige Franz-Josef Strauß pflegte seine Untertanen im Bayernland in solchen Fällen dadurch vor ihm nicht genehmen Meinungen zu schützen, dass er Bayern aus dem Programm ausschaltete. Und die CDUnahen Leiter des ZDF gründeten Gerhard Löwenthals „ZDF-Magazin“, eine Art westdeutschen „Schwarzen Kanal“ als Gegengewicht gegen kritische, d.h. moralisierende, Politmagazine, wie z:B. die Panorama-Sendungen von Gert von Paczensky und Rüdiger Proske.
In Polen, wo die Regierung das Fernsehen übernommen und alle kritischen Journalisten rausgeworfen hat, kauft der Staat momentan auch die Zeitungen auf – der staatliche Ölkonzern Orlen (Star-Tankstellen) hat gerade die Polska Press (20 der 24 existierenden Regionalzeitungen, 150 lokale Wochenblätter. rund 500 Internetportale) gekauft.[Auf die Frage, was der Konzern mit den Zeitungen wolle, antwortete er, dass sein Ziel lediglich sei, den Verkauf von Kraftstoffen zu steigern.] So muss es gehen, wenn BILD-Zeitung oder Fox-News nicht reichen.
Der CDU-Generalsekretär in Sachsen-Anhalt heißt nicht Eisenherz, sondern Schulze. Er hat vermutlich keine Probleme mit der BILD-Zeitung. Aber ihm fremde Meinungen möchte auch er gerne zum Verstummen bringen. Er hat sich auf Twitter z.B. über ein satirisches Video des öffentlich-rechtlichen Jugendangebots Funk zur Polizeigewalt sehr erbost und erklärt, dass die CDU unter anderem deshalb die Beitragserhöhung stoppen werde. Wer aber behauptet, wie der Journalistenverband DJV, die wackeren CDU-Krieger aus dem kleinen Sachsen-Anhalt würden mit ihrer „unverhohlenen Drohung“ suggerieren, dass unerwünschte Inhalte zu Geldkürzungen führten, sollte sich in Acht nehmen und Sachsen-Anhalt meiden. Der Sachsen-Anhalter hält ohnehin fast alle Journalisten – außer denen von der BILD-Zeitung – für gefährliche Ganoven. Wer daher wie DJV-Landeschef Uwe Gajowski behauptet, dass eine solche Erpressung gegen die gesetzlich garantierte Rundfunkfreiheit verstoße, sollte Sachsen-Anhalt möglichst nur unter falschem Namen bereisen. Denn da kann der Sachsen-Anhalter, wie man weiß,  schon auch mal sehr ungehalten sein und zum Knüppel greifen.
Dass sich nun auch noch rein zufällig eine Übereinstimmung der CDU mit den Nazis und Rechtsaußen von der AfD ergibt, ist einerseits zwar schön, weil man damit im Landtag eine Zustimmung zu der Gebührenerhöhung um 86 Cent verhindern kann, andererseits auch wiederum nicht so schön, weil in der Öffentlichkeit – auch unter den Demokraten in der CDU – viel rumgenörgelt wird, wenn man sich mit der AfD zusammentut und ihr dadurch den Anschein von demokratischer Seriosität verleiht. Immerhin können die Stahlknechts und Schulzes den feindlich gesinnten Demokraten entgegenhalten, dass sie die Demokratie ja gar nicht bekämpfen würden, dass man unter Demokratie ja sehr viel verstehen kann. Sie wollten eben nur das Nationale und das Soziale zum Nationalsozialen vereinigen – man darf das ja nicht allein der AfD überlassen. Außerdem gebe es ja auch für sie akzeptable Spielarten der Demokratie , wie z.B. die auch bei Markus Söder und seiner CSU so beliebte libertäre Demokratie von Viktor Orban.

Ying tong iddle I po

Ying tong ying tong
Ying tong iddle I po 1
Man darf sich da von dem ewig lächelnden Xi Jinping (nicht Ying Tong) nicht täuschen lassen! Es geht um mehr als drei Chinesen mit einem Kontrabass; es geht um 1,4 Milliarden rätselhaft lächelnde Chinesen mit Bomben und Granaten. Der Chinese rüstet nämlich massiv auf. (Oh, ja! Der Russe Chinese kommt!) Seine Rüstungsausgaben betragen immerhin schon fast ein Drittel der Rüstungsausgaben der USA 2 Da braucht es natürlich Experten, die die Bedrohung (Chinesenalarm! iddle I po!! iddle I po!!!!) erkennen und zu Gegenmaßnahmen greifen. Es ist jemand nötig, der hochintelligent ist, jemand wie Thomas de Maizière, der Pilawa der CDU. Man sieht sie ihm nicht an, die Intelligenz? Ja, aber wie sonst hätte er es in der CDU so weit bringen können, gar bis zum Innenminister, ja Verteidigungsminister? Respekt! Als Mitarbeiter der „Reflexionsgruppe“ zur Nato hat er jetzt warnend den Zeigefinger gehoben, denn er weiß wie sonst kaum einer, welche Bedrohung China für uns darstellt. Wir müssen, so hat der Experte erkannt, aufrüsten, damit das Übergewicht des Westens gegenüber der Rüstung Chinas gewahrt bleibt. Also schon mal das Portemonnaie zücken für Rheinmetall und Krauss-Maffei, die Gesichter der Uniformierten braunschwarz färben, so dass sie keiner mehr sehen kann,

Suchbild: Entdecken Sie die Soldaten!

und natürlich diese schicken, unter Jugendlichen so beliebten Tarnanzüge übergestreift, dann Augen rechts und im Gleichschritt Marsch! Es geht gen Osten! Zu Fuß ist es ziemlich weit bis China – und selbst wenn man mit einem Panzer fährt, alle Kurven schneidet und man in Stalingrad oder Wolgograd tatsächlich schnell noch mal ordentlich auftanken kann, die Entfernung ist ein Problem. Das weiß der Experte. Aber wozu gibt es Flugzeuge, so richtige Bomber? Die Stukas sind ja leider schon veraltet, aber angeblich auch die Tornados. Das bringt dann ja überhaupt keinen Spaß mehr, wenn die Bundeswehr bald ohne Atombomben-Jet dasteht Wer soll dann die tollen amerikanischen Atombomben abwerfen? Das wäre wahrlich eine unschöne Situation. Ein paar Bomben mehr haben als die anderen, das lehren die Erfahrung, Oberst Rudel und die Vernunft einen jeden Krieger, hat noch niemandem geschadet, oder? Mal ehrlich, was lässt sich dem entgegnen?