Missgebildete Ferkel, Altmeier und Monsanto

Haben Sie die auch gesehen – die missgebildeten Ferkel des dänischen Schweinezüchters Pedersen, in deren Körpern bzw. bei denen in den Körpern ihrer Erzeuger eine hohe Konzentration von Glyphosat (z.B. Monsantos „Roundup“) festgestellt wurde? Man könnte, wenn man wollte, – der „Robinson-Bericht“ will es – auf eine ursächliche Beziehung schließen.
Nun lasst doch die Ferkel – ihr müsst sie ja nicht essen!
Angeblich sollen in den südamerikanischen Regionen, in denen besonders viel gespritzt wird, weil die von Monsanto gentechnisch veränderten Futterpflanzen resistent geworden sind, auch bei den Menschen schlimme Missbildungen aufgetreten sein.
Was soll’s? Wohnen wir vielleicht in Südamerika?[dropdown_box]
Während mit Glyphosat behandeltes Getreide nicht an Tiere verfüttert werden darf (?), wurde bei 70 Prozent der Deutschen Glyphosat im Körper nachgewiesen – dorthin gelangt offenbar über unser täglich Brot.
Ach, wir essen sowieso zu viel.
Mit dem Sprühen vor der Ernte vernichtet man die grünen Pflanzenteile vom Korn; das erleichtert dem Bauern die Ernte.
Etwas dagegen? Ihr könnt ihm ja die Arbeit abnehmen.
Von einer drohenden gesundheitlichen Katastrophe für uns alle warnen Mediziner der Universität Poitiers.
Also, um Himmels willen: Poitiers – wo liegt das denn?

Nun mal ganz ehrlich: Ihr macht es euch zu einfach. Es ist doch noch gar nichts endgültig bewiesen. Bis dahin wird Krebs, Parkinson usw. allenfalls unseren Nachbarn befallen. Außerdem sollen immer die Politiker die Kastanien aus dem Feuer bzw. das Gift aus der Nahrung holen?
Es ist doch so: Politiker – natürlich auch die Mitarbeiter vom Bundesamt für Risikobewertung – sind zäh. Und wir sollten ihnen das nicht vorwerfen, sondern ihnen im Gegenteil nacheifern. Denn solche wie Altmeier oder Gröhe brauchen sich nicht zu sorgen. Sie könnten das Zeug wahrscheinlich sogar pur zu sich nehmen, ohne dass man ihnen etwas anmerken würde.
Auf einen Versuch käme es allerdings an.[/dropdown_box]

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