Mike Mohring, unglaublich tapfer

Dass Linke zutiefst verdorbene Fanatiker sind, die der bürgerlichen Mitte – und das sind wir bekanntlich alle außer den Linken – das Messer an den Hals setzen wollen, weiß man. Darum darf nab ja auch diesen Verschwörern gegen den Kapitalismus nicht das kleinste Fingerchen reichen, weil sie das Fingerchen – schwupps! mammpf! – mit allem, und zwar wirklich mit allem, was da noch dranhängt, einschließlich dem Nagel des großen Zehs, restlos wegfressen, sich die rote Currysoße aus der Visage wischen und dann auch noch schrecklich rülpsen. Wenn man also irgendwo einen oder eine dieser Linken sieht oder riecht, heißt es die Beine in die Hand nehmen und wegrennen, wegreiten, wegfahren, wegschwimmen, wegfliegen – egal, aber weg, weg, weg!!!
Was mag nur in Mike Mohring den CDU-Vorsitzenden in Thüringen gefahren sein. Er war mit dem linken Ministerpräsidenten Bodo Ramelow wandern. Und – jetzt kommt der absolute Schocker! –  der skrupellos indiskrete Ramelow hat es tatsächlich erwähnt – im Wahlkampf! Ach je! Da musste der arme Mohring schnell beteuern, dass es ja nur ein einziges Mal gewesen sei, und zwar als nett gemeintes Geburtstagsgeschenk.
Aber nun wartet allerdings die ganze Welt auf Mohrings Erklärung, mit welchen übernatürlichen Kräften es ihm gelungen ist, eine solche räumliche Nähe anscheinend unversehrt zu überleben.

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