Leseranfrage

Liebe Allgemeine Deutsche Abgrundkontrollstelle (ADAK) von 1848,
ich verehre Sie sehr, da Sie, was deutsche Abgrundkontrolle angeht, seit 1848 durchgehend einfach super sind. Ich kenne keine zweite Kontrollstelle von solcher Perfektion. Und nachdem ich Ihnen so nun einfach gesagt habe, was Fakt ist, wage ich mein Anliegen vorzubringen: Ich begegne im Hamburger Wahlkampf immer wieder einem Plakat, auf dem dafür geworben wird, blau zu wählen.Blauwählen Es mag ja sein, dass man, um die betreffende Partei zu wählen, blau sein muss. Aber, nun komme ich zu meiner mit entsprechender Empörung, ja Fassungslosigkeit vorgebrachten Frage: Darf eine Partei für übermäßigen Alkoholkonsum werben, in der Hoffnung durch ebendiesen zu vermehrten Wählerstimmen zu gelangen?
Hochachtungsvoll
Gisela Nebiläum-Perspicace

Liebe Frau Nebiläum-Perspicace,
zunächst einmal vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre sehr aufschlussreiche Beobachtung, die von großem Durchblick zeugt. Auch wir sehen hier einen Abgrund. Aber wir müssen Ihnen leider – und dies meinen wir wörtlich – sagen, dass, wie so häufig – Sie kennen ja unseren Blog – die Erkenntnis eines Abgrunds leider noch lange, lange, lange nicht dessen Beseitigung bewirkt. Uns sind die Hände so weit gebunden, dass wir nur immer warnen, warnen, warnen können.
Voller Verzweiflung grüßt Sie heut und immerdar
Ihre Allgemeine Deutsche Abgrundkontrollstelle (ADAK) von 1848

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