Erhellendes Feuilleton

Aah, ja! Nein, wirklich! Das sehe ich jetzt auch so – dank Alexander Menden, der in der SZ erkannt hat, dass Paul Klee „kein schockierendes Weltkriegsbild der Art, wie sie Otto Dix oder George Grosz zur selben Zeit schufen“, zu malen brauchte. Denn in „schwarzen Zickzacklinien, die auf ein Paar starrender gelber Augen vorrücken“ [ref]gemeint : An- oder Einordnung [Bild Nr167] von 1918 vgl.
http://images.nortonsimon.org/viewer/index.php?id=P.1953.053 [/ref], lauert „ebensoviel Bedrohung und Verzweiflung wie in den leichengefüllten Schützengräben anderer Maler“. Gut, dass es dermaßen sensible Feuilletonisten gibt! Donnerwetter, die haben vielleicht Augen!

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