Ein Glas Wasser

Wasser ist ja banal: flüssig, durchsichtig (wenn sauber), Es gibt Salzwasser in Meeren, Süßwasser in Flüssen und Seen sowie als Quellwasser und als Regenwasser. Wenn er sauber und nicht salzig ist, kann man es trinken. Es ist dann ziemlich geschmacklos.
Wie wirbt man für Wasser, das doch bloß wässrig ist, nichts zum Anfassen? So wie Markus Söder? Er ist so allgegenwärtig, als wäre er Wasser. Wenn er eine Maske trägt, kann man sein Foto betrachten, ohne sich zu gruseln.

Oh, Graus! Was macht er?

Er regt dann weniger auf als ein Glas Wasser. Aber wie wirbt man für ein Glas Wasser?
Ein werbewirksames Foto von Wasser gibt es nicht; man sieht ja nur seinen Hinter- oder Untergrund oder was sich in ihm spiegelt.
Lidl wirbt für das in Flaschen abgefüllte, offenbar weibliche Wasser „Saskia“ mit dem Slogan: „So geht Wasser.“ Da rennt man natürlich sofort zum nächsten Lidl-Markt und kauft die Regale leer. Aber was machen wir mit Markus Söder?

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