Donald first

Die menschliche Psyche – ein weites Feld. Am liebsten verdrängen wir die deprimierenden Beobachtungen. Alfred Adler hat die Bedeutung des Minderwertigkeitskomplexes nicht übertrieben. Es geht schon bei den Kleinen los, bei der Schulklasse mit kleinen Jungen in der S-Bahn, von denen fast jeder Einzelne durch Überbrüllen zu zeigen versucht, dass er „der Größte“ ist. Sie werden das nie los, immer das gleiche Verhalten bei Jugendlichen, Autofahrern, Fußballspielern, Managern: Wer ist der Schnellste, hat das Teuerste, Modernste, Größte, Meiste. Erbärmlich!
Aber das Erbarmen, wie geht das mit dem Erbarmen, wenn dann auch noch einer kommt, dem es zur Darstellung seiner Superiorität bzw. zur Bewältigung seines Inferioritätsgefühls nicht genügt seine Taten sämtlich mit Superlativen ((http://www.nationalreview.com/article/423003/trumps-superlatives-mark-antonio-wright vgl. auch http://www.washingtontimes.com/news/2017/feb/23/donald-trumps-speech-features-superlatives und http://www.huffingtonpost.com/entry/donald-trump-best-most-only_us_56f0a08ee4b03a640a6b7380)) – „I will be the greatest job president that God ever created.“ – zu schmücken – „I’m the most militaristic person ever.“ -, sondern die unerhörte  Herrlichkeit seiner Person  – „Nobody builds walls better than me.“ – trotz Overkill, also der bereits bestehenden Möglichkeit, alle Menschen auszulöschen, ableiten möchte aus der immer weiter wachsenden Menge der Vernichtungswaffen, über die er verfügt?

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