Wir müssen das differenziert anschauen.

Hurra! Wir haben eine neue Landwirtschaftsministerin. Es ist – schmackel, schmackel bunz, bunz!! – Julia Klöckner, die ehemalige Weinkönigin (oder war sie nur Prinzessin?). Sie ist nicht nur von Traubenadel, sondern auch nicht nur nicht korpulent, sondern auch äußerst kompetent, denn – hört! hört! -: „Ich bin auf einem Hof groß geworden.“ Zwar hatte sie von Gülle und Kuhscheiße wenig am Hut, es war nämlich ein Winzerbetrieb, aber auf dem Foto, das die „Süddeutsche Zeitung“ ihrem Interview beifügte1, sieht man sie mit zwei ausgesucht prächtigen, gar nicht korpulenten  Kuhärschen auf einem Hof der Milchwirtschaft. Sie ist zwischen den Ärschen in der Mitte die Blondine, die Gummistiefel trägt und sich gerade, auf eine Art Mistforke gestützt, offenbar sich einen Augenblick von schwerer Arbeit erholend. Das Foto lässt uns hoffen. Denn sie muss äußerst akkurat gearbeitet haben: Sowohl die rosa Bluse mit weißem Kragen als auch die frisch gewaschene Jeans strahlen vor Sauberkeit. Alle Achtung! Sauber!
Frau Klöckner, die sehr fotogen zu lächeln weiß und auch ihre intellektuelle Qualität einst als Quizprinzessin bewies2, offenbart im Interview eine geradezu unheimlich anmutende strahlende Weisheit.

  1. Foto Tobias Koch/CDU Rheinland-Pfalz []
  2. http://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_79645842/-wer-wird-millionaer-julia-kloeckner-blamiert-sich-bei-jauch.html []

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