Sie sind einfach nur krank

Affluenza, – nein, nicht Influenza – Sie haben schon richtig gelesen – A f f l u e n z a , was das heißt? Es ist eine Krankheit, die eine eingeschränkte Schuldfähigkeit (Beschränktheit) vor Gericht bewirkt – zumindest in den USA. (Amerika, du hast es besser!) Wenn nämlich jemand sehr von Reichtum und Materialismus geprägt ist, dann kann er, wie täglich zu sehen, nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden und darf deshalb natürlich nicht für sein „böses“ Handeln verantwortlich gemacht werden; er ist zumindest teilweise schuldunfähig, z.B. wenn er mit seinem Auto – wie Ethan Couch in Austin – vier Menschen tötet. In den USA weiß man es, und die Gerichte fällen dann manchmal entsprechende Urteile; in Europa weiß man es auch, aber …
Es ist ein zwangsläufig erworbener Mangel an Empathie, durch den die Reichen ihren Reichtum erworben und vermehrt haben und der sie dann kalt lässt, wenn es z.B. gilt, zwecks Gewinnmaximierung die Leben der ihnen anvertrauten Mitarbeiter durch Entlassungen zu zerstören. Aber in Europa haben es die Gerichte – und die Gesetzgeber (?) – noch nicht in ausreichendem Maße erkannt, so dass sie immer noch Reiche verurteilen, wenn sie z.B. auf Kosten der Allgemeinheit ein wenig Steuerbetrug betreiben. Lieber Christian Lindner, hier sollten Sie endlich tätig aktiv werden und eine Volksinitiative gegen ein solches offenkundiges Unrecht ins Leben rufen! Vielleicht können Sie ja auch die BILD-Zeitung oder Barbara Schöneberger dafür gewinnen.

Da staunt der Laie …

Wissen Sie, was „Inklusion“ bedeutet?
Sie glauben, dass immer ein Prozentsatz Kleinwüchsiger in der Basketball-Nationalmannschaft, ein paar Lahme in der Fußball-Nationalmannschaft, ein paar Menschen mit geistigen Einschränkungen im Gymnasium dabei sein müssen, damit sie sich nicht ausgeschlossen (Exklusion) fühlen?
Ha, ha, ha. (Dreimal „ha“ muss an dieser Stelle genügen, weil es eigentlich ja gar nicht heiter ist.)
Und dass dann die Kleinwüchsigen beim Basketball genausoviel verdienen wie Michael Jordan und Dirk Nowitzki sowie die Lahmen beim Fußball soviel wie Neymar und Ronaldo? Und die geistig Behinderten am Gymnasium die gleichen Noten erhalten wie die Hochbegabten? Damit sich keiner diskriminiert fühlt?
Ha, ha, ha und nochmals kräftig ha! Sie völlig unbedarfter Laie!
Wie sieht es denn aus am Gymnasium mit der Inklusion? (Denn anders als beim Basketball oder Fußball gibt es sie dort tatsächlich.)
„Auf den Laien wirkt Inklusion am Gymnasium wie ein unauflösbarer Widerspruch.“ Laienhaft denken Sie: „Sollen Menschen mit geistiger Behinderung etwa Abitur bekommen, während Normalbegabte wegen schlechter Noten Ehrenrunden drehen?“

  1. http://www.sueddeutsche.de/bildung/inklusion-am-gymnasium-warum-ein-bremer-gymnasium-gegen-die-eigene-senatorin-klagt-1.3959459 []

Ach, Edle, welch teure Zähren!

Als Gott der Allmächtige, geb. Zebaoth, gen. Jahwe, Herr über Leben und Tod, seine Durchlaucht Franz Alexander Fürst von Isenburg in die ewige Heimat gerufen hat, trauerten Elisabeth Christine Fürstin von Isenburg, Zara Fürstin von Isenburg, Katharina Erzherzogin von Österreich, Martin Erzherzog von Österreich, Isabelle Fürstin zu Wied, Sophie Prinzessin von Preußen, Georg Friedrich Prinz von Preußen, Viktor Prinz von Isenburg, Annett Prinzessin von Isenburg, und das nicht zu schwach.
Was aber den Tod von Johann Christof Graf von Preysing-Lichtenegg-Moos, Herr auf Kronwinkl und Rathsmannsdorf, angeht, so gedenken seiner u.a. in Liebe und Dankbarkeit Lidvine Gräfin von Preysing-Lichtenegg-Moos, geborene Gräfin von und zu Eltz, gen. Faustin von Stromberg sowie der Caspar Graf von Preysing-Lichtenegg-Moos und die Marie-Therese Gräfin von Preysing-Lichtenegg-Moos, geb. Gräfin zu Castell-Castell, natürlich auch Constantin Graf von Preysing-Lichtenegg-Moos und Philipp Graf von Preysing-Lichtenegg-Moos sowie Domenica Gräfin von Preysing-Lichtenegg-Moos, geb. Gräfin von der Schulenburg, und natürlich – last, but not least – Hermine und Egon Müller.

Lagerfeld und Müntefering

„Das steckt da so tief drin, dies alte Oppositions-Gen aus der vergangenen Zeit der Gründung, dass da immer wieder manche meinen, das sei das einzige Richtige“, sagt der ewig junge (78 und kein bisschen weise) Müntefering, der die Ideen der SPD aus Gründungszeiten weit hinter sich gelassen hat, und trifft damit wie immer den Kern. Gegen die Gene kämpft die Vernunft, d.i. Müntefering, oft vergeblich. Das Ziel müsse doch aber sein, die SPD zu modernisieren und „auf die Höhe der Zeit“ zu bringen. Das ist eine klare und konkrete Zielvorstellung, auch wenn der „Münte-Weg“ die SPD zur Zeit auf die Höhe von 18 Prozent gebracht hat – sie hatte vor der Modernisierung, d.h. vor vielen Jahren, einmal 45,8 Prozent. Aber jedenfalls weiß er Karl Lagerfeld auf seiner Seite – und natürlich seine Gemahlin, die ihm wohl, denn sie ist ja 40 Jahre jünger als er und natürlich auch in der Seeheimer SPD, immer wieder zeigt, was gerade „modern“ ist. Gut, dass Münte so immer weiß, wo es hingehen muss. Weiterhin viel Erfolg!